Auch ich wusste bis vor kurzem nicht 100%ig, was es ist.
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| http://www.t-online.de/ratgeber/heim-garten/garten/id_73925784/eisheilige-wann-sie-kommen-und-was-sie-bedeuten.html |
Die Bezeichnung 'Eisheilige' kommt von alten Bauernregeln und Jahrhundert lange Erfahrungen und Wetterbeobachtungen. Die drei Tag vom 12. bis 14. Mai werden als Eisheilige bezeichnet, da es dann jedes Jahr zu enormen Kälteeinbrüchen kommt. Je nach Region zählen auch der 11. Mai und der 15. Mai noch dazu. Die Temperaturen zu dieser Zeit fallen bei Nacht bis unter null Grad Celsius.
Eine alte Bauernregel lautet: „Die kalte Sophie macht alles hie“. Das heisst soviel wie, das man, bevor die kalte Sophie vorbei sei, nichts anpflanzen soll, da es sehr wahrscheinlich sowieso eingefriert. Auch sollte man das Vieh nicht vor den Eisheiligen rauslassen, da es dann noch zu kalt sei.
Meteorologisch gesehen sind die Temperaturen ab Anfang Mai am europäischen Festland recht hoch. Der Kontinent erwärmt sich um diese Zeit sehr schnell. Da sich das Meer aber weniger schnell erwärmt wie der Kontinent kommt es zu grossen Temperaturunterschieden. Dabei entstehen Tiefdruckgebiete. Durch das, dass sich die Luftmassen verschieben und die warmen Luftströmungen des Festlands nach Norden ziehen, werden eiskalte Luftströmungen aus den Polargebieten auf das Festland gedrückt. Es kann zu Nachtfrost kommen.
Wer sind die Eisheiligen?
Mamertus war ein umfassend gebildeter katholischer Bischof. Er war Bischof in Vienne nahe Lyon und lebte von 400 - 477 n. Chr. Mamertus wir bei Fiebererkrankungen, grossen Dürren und Erkrankungen der Brust um Beistand gerufen. Seine Attribute sind die Mitra, der Bischofssstab und eine brennende Kerze.
Er wurde um 290 n. Chr. in der Türkei geboren. Pankratius war ein römischer Märtyer der frühen Kirche Rom. Sein Name bedeutet 'der alles Besiegende', deswegen wird er des Öfteren in feinen Kleider oder auch in Ritterrüstung abgebildet. Auch trägt er ein Schwert, eine Märtyrerkrone und ein Palmwedel.
Er war Bischof im Bistum Tongern in Belgien und lebte von 340 bis 384 n. Chr. Um seinen Beistand wird gerufen bei Fusskrankheiten, Frostschäden und Rattenplagen. Seine Attribute sind der Holzschuh (weil er angeblich von einem solchen erschlagen wurde), ein Schlüssel, ein Drache und ein Adler.
Wurde den überlieferungen nach in Rom geboren und starb um 306 n. Chr. in der Türkei. Sein Name bedeutet 'der gutes Geschick verheissende'. Auf Darstellungen sieht man ihn als Jüngling oder Greis, der in siedendem Pech umgebracht wird (so wie er gestorben ist).
Besser bekannt als 'kalte Sophie', starbt um 304 n. Chr. als frühchristliche jungfräuliche Märtyrerin. Sie wird gerufen um eine gute Ernte zu erbitten oder gegen Spätfröste. Abgebildet wird sie meist mit Trog und Schwert. Aber auch mit Palmwedel und einem Buch.
Quellen:
http://www.eisheilige.info/
http://www.t-online.de/ratgeber/heim-garten/garten/id_73925784/eisheilige-wann-sie-kommen-und-was-sie-bedeuten.html
http://www.wissen.de/die-eisheiligen-was-steckt-hinter-diesen-bauernregeln
Bauernregel: http://www.wissen.de/die-eisheiligen-was-steckt-hinter-diesen-bauernregeln
Bilder: http://www.rabenseiten.de/jahr/spring/mai/eis.html





