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Donnerstag, 12. Mai 2016

Die Eisheiligen

Jedes Jahr spricht man wieder davon, dass sie jetzt kommen. Aber nicht jeder weiss, was die Eisheiligen genau sind oder was sie machen.
Auch ich wusste bis vor kurzem nicht 100%ig, was es ist.

http://www.t-online.de/ratgeber/heim-garten/garten/id_73925784/eisheilige-wann-sie-kommen-und-was-sie-bedeuten.html
Was sind die Eisheiligen?
Die Bezeichnung 'Eisheilige' kommt von alten Bauernregeln und Jahrhundert lange Erfahrungen und Wetterbeobachtungen. Die drei Tag vom 12. bis 14. Mai werden als Eisheilige bezeichnet, da es dann jedes Jahr zu enormen Kälteeinbrüchen kommt. Je nach Region zählen auch der 11. Mai und der 15. Mai noch dazu. Die Temperaturen zu dieser Zeit fallen bei Nacht bis unter null Grad Celsius.
Eine alte Bauernregel lautet: „Die kalte Sophie macht alles hie“. Das heisst soviel wie, das man, bevor die kalte Sophie vorbei sei, nichts anpflanzen soll, da es sehr wahrscheinlich sowieso eingefriert. Auch sollte man das Vieh nicht vor den Eisheiligen rauslassen, da es dann noch zu kalt sei.

Meteorologisch gesehen sind die Temperaturen ab Anfang Mai am europäischen Festland recht hoch. Der Kontinent erwärmt sich um diese Zeit sehr schnell. Da sich das Meer aber weniger schnell erwärmt wie der Kontinent kommt es zu grossen Temperaturunterschieden. Dabei entstehen Tiefdruckgebiete. Durch das, dass sich die Luftmassen verschieben und die warmen Luftströmungen des Festlands nach Norden ziehen, werden eiskalte Luftströmungen aus den Polargebieten auf das Festland gedrückt. Es kann zu Nachtfrost kommen.

Wer sind die Eisheiligen?

Mamertus der 11. Mai
Mamertus war ein umfassend gebildeter katholischer Bischof. Er war Bischof in Vienne nahe Lyon und lebte von 400 - 477 n. Chr. Mamertus wir bei Fiebererkrankungen, grossen Dürren und Erkrankungen der Brust um Beistand gerufen. Seine Attribute sind die Mitra, der Bischofssstab und eine brennende Kerze.







Pankratius der 12. Mai
Er wurde um 290 n. Chr. in der Türkei geboren. Pankratius war ein römischer Märtyer der frühen Kirche Rom. Sein Name bedeutet 'der alles Besiegende', deswegen wird er des Öfteren in feinen Kleider oder auch in Ritterrüstung abgebildet. Auch trägt er ein Schwert, eine Märtyrerkrone und ein Palmwedel.








Servatius der 13. Mai
Er war Bischof im Bistum Tongern in Belgien und lebte von 340 bis 384 n. Chr. Um seinen Beistand wird gerufen bei Fusskrankheiten, Frostschäden und Rattenplagen. Seine Attribute sind der Holzschuh (weil er angeblich von einem solchen erschlagen wurde), ein Schlüssel, ein Drache und ein Adler.








Bonifatius von Tarsus der 14. Mai
Wurde den überlieferungen nach in Rom geboren und starb um 306 n. Chr. in der Türkei. Sein Name bedeutet 'der gutes Geschick verheissende'. Auf Darstellungen sieht man ihn als Jüngling oder Greis, der in siedendem Pech umgebracht wird (so wie er gestorben ist).








Sophia von Rom der 15. Mai
Besser bekannt als 'kalte Sophie', starbt um 304 n. Chr. als frühchristliche jungfräuliche Märtyrerin. Sie wird gerufen um eine gute Ernte zu erbitten oder gegen Spätfröste. Abgebildet wird sie meist mit Trog und Schwert. Aber auch mit Palmwedel und einem Buch.







Quellen:
http://www.eisheilige.info/
http://www.t-online.de/ratgeber/heim-garten/garten/id_73925784/eisheilige-wann-sie-kommen-und-was-sie-bedeuten.html
http://www.wissen.de/die-eisheiligen-was-steckt-hinter-diesen-bauernregeln
Bauernregel: http://www.wissen.de/die-eisheiligen-was-steckt-hinter-diesen-bauernregeln
Bilder: http://www.rabenseiten.de/jahr/spring/mai/eis.html

Sonntag, 3. April 2016

Überfischung - meine Meinung

Das Thema Überfischung hat mich eigentlich nie gross interessiert oder angesprochen, da ich Fisch sehr selten esse. Eventuell einmal an einem Brunch ein bisschen Lachs oder mal Fischknusperli. Ansonsten mag ich es nicht so, deswegen sagte mir auch das Thema nicht so zu. Doch als wir dann genauer ins Thema hineinblickten merkte ich, dass es mehr Personen geben sollte, welche nicht ganz so viel Fisch essen. Es geht immer ums Gleiche. Genug essen, aber nicht so, dass wir die Bestände wegessen.
Kaum hatten wir das Thema Überfischung in der Schule zeigte es mir eine gute Seite in der Werbung an: überfischung.ch
Da gibt es sehr viele Infos bezüglich Überfischung und Fischfang und so weiter.
Dort habe ich mich mal schlau gemacht und wurde um einiges schlauer danach.
Bei näherem Betrachten viel mir der Import des Fisches und die hohen Importzahlen auf. Es ist extrem, wie viel Fisch wir vom Ausland imporieren, auch wenn wir genug Seen und Flüsse haben, die mit vielen, verschiedenen Fischen gefüllt sind. Warum nehmen wir nicht einfach nur die? Warum müssen wir noch mehr Fisch haben? Reicht der Süsswasserfisch nicht?
Das Thema Überfischung begleitet mich jetzt sehr im Alltag, denn jedesmal wenn ich jemanden einen Fisch essen sehe, denke ich mir; dass das relativ schlimm ist und er nächstes mal darauf verzichten könnte. Auch wenn ich viel Fisch auf einem Haufen sehe denke ich immer an die Überfischung und dass wir zu viel essen.
Die Aquaponik finde ich eine sehr gute Lösung, jedoch muss es noch viel populärer werden. Und dafür muss sich jeder einzelne einsetzen..
Überfischung ist ein sehr grosses Thema mit, für mich, einigen negativen Aspekten:  Wildfischern wird die Arbeit weggenommen, viele Fische, die nicht einmal essbar sind, sterben unnötig durch die grossen und neuen Techniken von den grossen Fangnetzen und noch vieles mehr.

Montag, 29. Februar 2016

Ist Zuchtlachs eine ökologische Alternative zum Wildfang?

Eine ökologische Alternative ist es garantiert nicht mit all diesen Chemikalien und Antibiotikas welche den Zuchtfischen gegeben werden.
Für mich ist es, wie auch beim Fleisch der genau gleiche Knackpunkt; weniger konsumieren bringt der Gesellschaft mehr. Wenn wir weniger Lachs konsumieren gibt es mehr Fische im Gewässer, die Zuchtlachse wären nicht mehr nötig und die Menschheit kann trotzdem überleben.