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Donnerstag, 26. November 2015

Arktischer Ozean: Warmer Wasserstrom lässt Schaumalgen wachsen



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Schaumalgen
http://www.naturgewalten-sylt.de/Algen-vor-Sylt.56.0.html


Dieser Eintrag hat mich besonders stutzig gemacht, denn ich habe keine Ahnung was Schaumalgen sind. Deswegen habe ich gleich noch die Gelegenheit genutzt und mich besser darüber informiert.

Schaumalge ist eine zum Plankton gehörende Alge. Nach einer starken Vrmehrung, die man auch 'Algenblüte' nette wird der ungefährliche Schaum bei starken Winden zu meterhohen Bergen an den Strand getrieben.
Es handelt sich also nicht um eine Verschmutzung. Bakterien bauen diesen Schaum wieder ab.



Und nun zum eigentlichen Artikel.

Wenn warmes Wasser in die Arktis strömt ändert sich dort sehr viel für die Lebewesen und Pflanzen dort. Einige sterben aus oder verschwinden, andere jedoch breiten sich aus. Die Temperatur muss sich nur um ein oder zwei Grad verändern und es kommt zu massiven Folgen für die dortigen Meeresleberäume.

Forscher vom Alfred Wegener Institut in verschiedenen Standorten von Deutschland haben in der Framstrasse, die liegt zwischen Grönland und den Spitzbergen, über 15 Jahre den Fang von 21 permanenten Sammelstationen in 250 bis 5500 Metern Tiefe ausgewertet. Zwischen 2005 und 2008 hat sich dort die Wassertemperatur bereits einmal vorübergehen um ein bis zwei Grad erhöht. Dies kam einem Temperaturschock gleich.
Im normalzustand ist das Wasser dort um die drei Grad kalt. Durch den Warmwasserstrom vermehrten sich die freischwimmenden Flügelschnecken und Flohkrebse. Ebenfalls wuchs die Schaumalge enorm.
Ab dem Jahr 2006 machte die Alge 85 % des Planktonbestandes aus. Vorher kam sie so gut wie gar nicht vor. Dagegen wurden die Kieselalgen verdrängt, diese machten vorher 70% des pflanzlichen Planktons in der Farmstrasse aus.
D
http://images.zeit.de/wissen/2012-09/s44-karte-spitzbergen/s44-karte-spitzbergen-thickbox.jpg
Die Framstrasse
http://images.zeit.de/wissen/2012-09/s44-karte-spitzbergen/s44-karte-spitzbergen-thickbox.jpg
Die Schaumalgen verklumpen sich sehr leicht, das macht sie schwer und somit sinken sie schneller auf den Meeresboden. Das bringt den Kleinstlebewesen einen regelrechten Futterregen. Man merkte richtig wie die Besiedlungsdichte der bodenbewohnenden Organisem zunahm.
Trotzdem, dass der Wasserstrom schon länger wieder verschwunden ist blieb diese gravierende Veränderung teilweise bestehen.

Man weiss bis heute nicht durch was dieser Warmwasserstrom verursacht wurde.


Quellen:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/arktis-erwaermung-des-wassers-veraendert-lebensraum-massiv-a-1063695.html
http://www.naturgewalten-sylt.de/Algen-vor-Sylt.56.0.html
 http://www.ecomare.nl/de/lexicon/organismen-d/pflanzen/algen-und-seetang/phaeocystis-schaumalge/

Freitag, 6. November 2015

Weltweites Korallensterben

Als ich diesen Beitrag gesehen habe dachte ich mir schon: Wie bitte? Korallen können sterben? Das sind doch Pflanzen? Ja auch Pflanzen sterben, aber bei denen nenne ich es nicht so.
Und als wir dann genau über dieses Thema im Unterricht gesprochen haben war ich sehr verdutzt, dass Korallen einen einfachen, aber lebewesenartigen Aufbau haben.

Die Korallen wachsen am liebsten in warmen Wasser, jedoch aber nicht zu Warm. Und falls dann das Wasser sich über mehrere Wochen um 0.8 bis 1 Grad über dem langjährigen Mittelwert erwärmt reagieren sie allergisch. Dann stossen die Korallen ihre wichtigste Futterquelle aus, die Einzelleralge. Und da sie somit keine Nahrung mehr hat stirbt sie.
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Verbleichte Korallenriffe
Vergleichbar ist es mit einer Art Verbrennung dritten Grades. Die Korallen, Nahrung für unendlich viele Fische und andere Tiere, sterben aus. Sie sind nur noch ein weisses Kalkgerippe. Bis jetzt gab es die sogenannte Korallenbleiche erst zweimal. Einmal im Jahr 1998 und im Jahr 2010. Und nun auch dieses Jahr. Die farbenfrohen Korallenriffe werden grau und trist. Die NOAA, die Nationale Behörede für Ozeanographie und Atmosphärenforschung meint, dass 95% der Korallenstöcke bis Ende des Jahres vor den amerikanische Küsten, Vor allem in der Karibik, in Kalifornien und im Golf von Mexiko den Umweltbedingungen ausgesetzt sind. Und genau diese Bedingungen sind der Auslöser für das Ausbleichen der Korallen. Die eigentliche Schuld am Ganzen ist aber der ökologische Stress. Die Korallen reagieren auf die schnell steigenden Wassertemperaturen, welche oft verbunden sind mit extremen Wetterlagen und dem verschmutztem Oberflächenwasser. 

Vor 17 Jahren, im Jahr 1998 sollten weltweit etwa 16 Prozent aller Korallenriffe abgestorben sein. Das war bisher die schlimmste und ausgebreiteste Korallenbleiche. In gewissen Teilen war mehr als die Hälfte der Riffe dür Jahre verödet. So etwa in einigen Teilen des Great Barrier Riffs. Es war ein schlimmer Verlust. Die Korallenriffe sind nicht nur Nahrung für viele verschiedene Fische und andere Meereslebewesen. Sie locken auch unheimlich viele Touristen an, welche dann dort Schnorcheln oder Tauchen gehen um die Riffe zu begutachten. Und wenn es die Riffe nicht mehr gibt kommen auch weniger Menschen.

60-Prozent-Wahrscheinlichkeit einer Korallenbleiche, gerechnet auf die nächsten vier Monate.
60-Prozent-Wahrscheinlichkeit einer Korallenbleiche, gerechnet auf die nächsten vier Monate



















Nichts spricht dafür, dass die betreffenden Küsten dauerhaft von kahlen Kalgerippen umsäumt sein werden. Jedoch sprich auch nichts dagegen, denn wenn man auf lange Zeit die Erwärmungstendenz anschaut, dann spricht auf lange Zeit wenig dafür, dass irgendwelche Erholungsperioden möglich sind, wo sich die Korallen wieder neu aufbauen könnten. Das alles zeig die Zeit.


Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wissen/weltweites-korallensterben-im-gang-13848639.html