Und als wir dann genau über dieses Thema im Unterricht gesprochen haben war ich sehr verdutzt, dass Korallen einen einfachen, aber lebewesenartigen Aufbau haben.
Die Korallen wachsen am liebsten in warmen Wasser, jedoch aber nicht zu Warm. Und falls dann das Wasser sich über mehrere Wochen um 0.8 bis 1 Grad über dem langjährigen Mittelwert erwärmt reagieren sie allergisch. Dann stossen die Korallen ihre wichtigste Futterquelle aus, die Einzelleralge. Und da sie somit keine Nahrung mehr hat stirbt sie.
| Verbleichte Korallenriffe |
Vor 17 Jahren, im Jahr 1998 sollten weltweit etwa 16 Prozent aller Korallenriffe abgestorben sein. Das war bisher die schlimmste und ausgebreiteste Korallenbleiche. In gewissen Teilen war mehr als die Hälfte der Riffe dür Jahre verödet. So etwa in einigen Teilen des Great Barrier Riffs. Es war ein schlimmer Verlust. Die Korallenriffe sind nicht nur Nahrung für viele verschiedene Fische und andere Meereslebewesen. Sie locken auch unheimlich viele Touristen an, welche dann dort Schnorcheln oder Tauchen gehen um die Riffe zu begutachten. Und wenn es die Riffe nicht mehr gibt kommen auch weniger Menschen.
| 60-Prozent-Wahrscheinlichkeit einer Korallenbleiche, gerechnet auf die nächsten vier Monate |
Nichts spricht dafür, dass die betreffenden Küsten dauerhaft von kahlen Kalgerippen umsäumt sein werden. Jedoch sprich auch nichts dagegen, denn wenn man auf lange Zeit die Erwärmungstendenz anschaut, dann spricht auf lange Zeit wenig dafür, dass irgendwelche Erholungsperioden möglich sind, wo sich die Korallen wieder neu aufbauen könnten. Das alles zeig die Zeit.
Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wissen/weltweites-korallensterben-im-gang-13848639.html
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